2. Bienenkonferenz 2016 in Berlin

Gemeinsam organisiert vom Bundeslandwirtschaftsministerium BMEL und dem Deutschen Imkerbund D.I.B. fand am 21. Juni die zweite Bienenkonferenz dieses Jahres am Berliner Sitz des Ministeriums statt. Zur ersten Konferenz hatten sich Bienenwissenschaftler, Ministeriumsvertreter, Imker und weitere Interessierte in Mayen getroffen. Die dritte Konferenz soll Ende Oktober in Nürnberg stattfinden.

Kerstin Neumann
Kerstin Neumann

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt betonte in seiner Eröffnungsansprache, wie wichtig ihm der Bienenschutz sei und führte als Beispiele seines Engagements das Verbot bestimmter Neonicotinoide, die vom Ministerium finanzierte Bienen-App und das gerade gegründete Institut für Bienenschutz am JKI an. Er gab sich zuversichtlich, dass auch die EU eine Verordnung zum Verbot bienengefährlicher Neonicotinoide dauerhaft in Kraft setzen wird. D.I.B.-Präsident Peter Maske betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Ministerium. Als noch zu lösende Probleme führte er den Nahrungsmangel für Bienen ab dem Frühsommer sowie den Wunsch nach einer wirksamen, einfachen Varroabekämpfung an. Diesen beiden Themenfeldern waren die folgenden elf kurzen Vorträge gewidmet, denen sich jeweils eine Diskussion anschloss. So ging es um die sog. Eh-da-Flächen, auch solche, über die die Deutsche Bahn AG verfügt, über erfolgreiche Blühflächen-Projekte, über Aktivitäten der Städte und Gemeinden, über die Imkerausbildung bis hin zur Zusammenarbeit zwischen Imkern und Veterinärbehörden. kn