Achtzehn Jahre Gentechnik-Pflanzen in den USA

1996 wurden in den USA die weltweit ersten gentechnisch veränderten (gv-) Nutzpflanzen zugelassen. Bis heute sind die USA das Land mit der größten gv-Anbaufläche.

Die Landwirte in den USA haben durch gentechnisch veränderte Nutzpflanzen wirtschaftlich profitiert, obwohl sie inzwischen deutlich mehr für das Saatgut zahlen müssen als zu Beginn. Der Verbrauch von Insektiziden konnte seitdem deutlich gesenkt werden, Herbizide werden dagegen verstärkt eingesetzt, weil Unkräuter resistent geworden sind. Das geht aus einem aktuellen Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) hervor, für den die Erfahrungen mit dem Anbau von gv-Pflanzen ausgewertet wurden. Bei der Entwicklung neuer gv-Nutzpflanzen spielen agronomische Merkmale wie Trockentoleranz und Produkteigenschaften wie Nährstoffgehalt eine immer größere Rolle.   Eine Studie des Economic Research Service im United States Department of Agriculture, die im Februar 2014 erschienen ist, hat die Auswirkungen des fast achtzehnjährigen Anbaus von gv-Pflanzen auf die US-Landwirtschaft untersucht, also beispielsweise auf Saatgutpreise, Erträge und den Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln.   Quelle und ausführlich mehr: http://www.transgen.de/aktuell/1772.doku.html   Originalstudie: http://www.ers.usda.gov/publications/err-economic-research-report/err162.aspx#.UyAobV6Qk7p     gbr