Aigner stimmt 2jährigem Neonikotinoid-Verbot zu

Hamburg, 29. April 2013 – Dem vorübergehenden Verbot von drei für Bienen gefährliche Pflanzenschutzmitteln haben Vertreter der Europäischen Mitgliedsstaaten heute in Brüssel zugestimmt. Die drei umstrittenen Nervengifte Imidiaclopdrid und Clothianidin der Firma Bayer sowie Thiamethoxam von Syngenta sollen beim Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle zunächst für zwei Jahre vom Markt genommen werden. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) stimmte dem Verbot zu. Greenpeace-Landwirtschaftsexpertin Stephanie Töwe kommentiert:

„Die heutige Abstimmung ist erst ein kleiner Erfolg im Kampf für eine bessere Landwirtschaft. Die wissenschaftlichen Beweise sind eindeutig1: Neonicotiniode schädigen Bienen und tragen damit zum weltweiten Bienensterben bei. Der abstruse Versuch der Chemieindustrie, die Gefährlichkeit dieser Gifte wegzureden, ist zum Glück misslungen.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hast das einzig Richtige getan, indem sie für ein Verbot gestimmt hat. Bienen sind mehr als reine Honigproduzenten und unersetzlich für unsere Landwirtschaft. Bisher hat Aigner der Agrarindustrie den Hof gemacht. Greenpeace fordert die Ministerin auf, eine nachhaltige und ökologisch verträgliche Landwirtschaft unterstützen. “