Akademie-Tagung Bienensterben

In Bensberg/Köln sprechen am 7. Februar Dr. Christoph Otten, Dr. Gerhard Liebig, Renate Jahn und Simon Keelan. Ort: Thomas-Morus-Akademie Bensberg.

Umweltschützer, Forscher und Medien schlagen immer wieder Alarm: Die Zahl der Bienenvölker nehme auch in Europa rapide ab. Der Landwirtschaft drohe eine Katastrophe, denn Großteile der Nutzpflanzen wie im Obst- und Gemüseanbau, könnten bald nicht mehr durch Bienen bestäubt werden. Die Gründe für das Bienensterben sind vielfältig: Die Landwirtschaft bewirtschaftet ihre Felder immer eintöniger. Ferner kann die Varroa-Milbe ganze Bienenvölker auslöschen, wenn der Parasit nicht bekämpft wird.   Aber auch unsachgemäß eingesetzte Pflanzenschutzmittel sind für das Sterben von Honigbienen verantwortlich. Gelangen die Schadstoffe in den Honig, werden sie schließlich auch für Menschen zum Problem. Damit Honig, der mit Propolis, Wachs und Pollen zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit zählt, auch weiterhin seine heilende Wirkung entfaltet, sind gesunde Bienen und eine bunte Pflanzenvielfalt unerlässlich. Welchen Wert hat Honig, das „flüssige Gold, dem schon die Götter des Altertums der Überlieferung nach ihre Unsterblichkeit verdankten? Steht dem Ökosystem durch das Bienensterben tatsächlich eine Katastrophe bevor, wie immer wieder beschworen wird? Wie können Bienenvölker gegen Umweltveränderungen und Krankheiten geschützt werden? Welche Auswirkung hat das Sterben der Bienen? Wie können Beiträge zum Natur- und Artenschutz aussehen? Zur Akademie-Tagung über das Bienensterben und seine Auswirkungen laden wir Sie herzlich ein, mit Experten diese aktuellen Fragen zu diskutieren. Dr. Wolfgang Isenberg, Thomas-Morus-Akademie Bensberg. Träger der Thomas-Morus-Akademie Bensberg ist der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln e.V. Webseite: http://www.tma-bensberg.de Die Tagungsgebühr beträgt 65 Euro.