Britische Winterverluste hoch

Die Bienenverluste des Winters 2012/2013 waren in Großbritannien extrem hoch: 33,8%! Das meldet der Britische Imkerverband BBKA in einer aktuellen Verlautbarung.

Ihr zufolge hat sich damit die Verlustrate zum Vorwinter (16,2%) mehr als verdoppelt. Ursächlich sei auf jeden Fall das katastrophal schlechte Wetter in 2012, das sich in 2013 fortgesetzt habe. Dazu der spät angekommene Frühling, der die Umfrageergebnisse sogar noch verschlechtern könne. Abgabeschluss für die Angaben der Imker war nämlich schon Ende März 2013, wo man heuer noch nicht sicher sein konnte, wie die Völker auswintern würden.     Der schlechte Sommer verhinderte, dass die Bienen Pollen und Nektar sammeln konnten. Die Königinzucht war massiv behindert und führte oftmals zu drohnenbrütigen Königinnen – das Aus für die betroffenen Ableger. Die Winterbienen waren infolge des Pollenmangels nicht gut genährt, deshalb auch anfällig für Krankheiten und andere Stressfaktoren  und insgesamt zu kurzlebig.     Der BBKA-Vorsitzende David Aston: „Um die Völker am Leben zu halten, mussten die Imker laufend zufüttern. Die Imkerverbände müssen aufklären, dass die Imker sich auf solche Wetterlagen einstellen und ihren Bienen mit Zusatznahrung helfen, auch wenn es mit erheblichen Kosten verbunden ist.“     gbr   Quelle: http://www.bbka.org.uk/files/pressreleases/bbka_release_winter_survival_survey_13_june_2013_1371062171.pdf