Bunte Meter für Artenvielfalt

Einige "Bunte-Meter" im eigenen Garten angelegt. Foto: Kerstin Neumann
Einige „Bunte-Meter“ im eigenen Garten angelegt. Foto: Kerstin Neumann

Mehr als 700 Menschen machten 2016 mit bei der Aktion „Bunte Meter für Deutschland“ und legten rund eine halbe Million „Bunte Meter“ an. Fleißig haben sie Beete angelegt, auf Ackerrandstreifen Wildblumen gesät oder kommunale Flächen in Naturparadiese verwandelt. Durch den Erhalt bestehender oder die Schaffung neuer Flächen wurden so Lebensräume für Singvögel, aber auch für Bienen, Schmetterlinge und viele weitere Tierarten, gerettet. Bunte Meter melden konnten Privatgärtner, Kommunen, Schulen, Landwirte und Unternehmen. Die Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben vielen Arten die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Besonders der Insektenschwund hat gravierende Auswirkungen. Pflanzen werden nicht bestäubt und Insektenfresser finde nicht mehr ausreichend Nahrung. Neue Meter entstehen, wenn Wildblumenecken oder -streifen neu angelegt wurden, durch Extensivierung entstehen und wenn diese mindestens für zwei Jahre als Bunte-Meter-Flächen erhalten bleiben.

Quelle: PM Nabu und weitere Informationen

gbr