Das Kreuz mit dem Kreuzkraut

In einigen Regionen Baden-Württembergs ist die zunehmende Ausbreitung der Kreuzkräuter für Landwirte, Imker und Pferdehalter zu einem echten Problem geworden.

Kerstin Neumann
Kerstin Neumann

Die in den Kreuzkräutern (u. a. Jakobskreuzkraut, Schmalblättriges Kreuzkraut, Gemeines Kreuzkraut, Raukenblättriges Kreuzkraut,  Wasserkreuzkraut) enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide (PA) werden in der Leber von Menschen und Tieren zu giftigen Substanzen umgewandelt und führen zu irreversiblen Leberschäden. Gesetzliche Grenzwerte für PA in Lebensmitteln und Futtermitteln gibt es bislang nicht, obwohl immer wieder hohe und bedenkliche PA-Belastungen nachgewiesen werden. Alle auf Freiwilligkeit basierenden Maßnahmen haben die Ausbreitung der Pflanzen nicht aufhalten können.     Der Kreisbauernverband Biberach-Sigmaringen e.V. und die Pollenvereinigung Allgäu-Bodensee Oberschwaben e.V. fordern daher von der Politik verbindliche Regelungen zur Eindämmung der Kreuzkrautmassenbestände. Man kann diese Forderung mit einer Online-Petition unterstützen. Auf der Webseite finden sich auch Informationen über die Kreuzkräuter und ihre zunehmende Ausbreitung.

Infos und Online-Petition: http://kreuzkrautgefahr.de