EU fördert HOBeebox

Eine Schülerfirma am Würzburger Deutschhaus-Gymnasium hat in Anlehnung an das Würzburger Universitätsprojekt HOBOS die HOBeebox entwickelt.

Die HOBeebox baut auf HOBOS auf
Die HOBeebox baut auf HOBOS auf © Martin Otersen

Die neue Bienenbeute ist eine Mini-Version des elektronisch überwachten HOBOS-Bienenstocks und soll in Projektschulen in Schweden, Kroatien, Österreich, Polen, Slowenien und Italien verbreitet werden. So wird ein Netz aus Bienenmessstationen in Europa aufgebaut. Die HOBeebox ist ein EU-Projekt, für das der gemeinnützige Verein europafels einen Förderantrag an die Europäische Union (EU) gestellt hat, der nun bewilligt wurde. Über die Lehr- und Lernplattform HOBOS kann sich jeder in einem echten Honigbienenstock einloggen, Videos und Daten zur Honigbiene und ihrer Umwelt live studieren und so selbst zum Thema Bienen forschen.

Oberstufenschüler eines P-Seminars am Würzburger Deutschhaus-Gymnasium haben unter der Leitung von Christoph Bauer (Friedrich-Koenig-Gymnasium) und Martin Otersen die HOBeebox im Jahr 2013 entwickelt. Das HOBOS-Team um Professor Jürgen Tautz hat die Schüler dabei wissenschaftlich und technisch beraten. Im Rahmen der Schule können künftig neue Daten zum Verhalten der Honigbiene und ihrer Umwelt gesammelt und länderübergreifend miteinander verglichen werden. Ein internationaler Austausch über neueste Erkenntnisse zur Honigbiene wird so ermöglicht.

Quelle und mehr: www.hobos.de

gbr