Europäisches Honigfrühstück

Der Bienenzüchterverband Sloweniens möchte anregen, dass in allen europäischen Staaten an demselben Tag in Kindergärten und Schulen ein Honigfrühstück stattfinden sollte, mit dem auch die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Bienen, über eine gesunde Lebensweise und über lokal angebaute Lebensmittel aufgeklärt werden soll.

© Lidija Senič
© Lidija Senič

Der Bienenzüchterverband Sloweniens appellierte an den Europarat, seine Initiative anzunehmen und immer den 3. Freitag im November zum „Tag des europäischen Honigfrühstücks“ zu erklären. Dank der slowenischen Abgeordneten im Europäischen Parlament tagte am 16. April 2015 im Europäischen Parlament in Brüssel der Ausschuss für das Land und die Landwirtschaft (AGRI). Auf dieser Tagung wurde die Initiative vorgestellt und auch vom Vorsitzenden des Ausschusses für die Landwirtschaft und Entwicklung des Landes, Czeslav Adam Siekierinski, sowie von der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Mairead McGuinness, gutgeheißen. Frau Mairead McGuinness erklärte bei dieser Gelegenheit: „Es ist uns allen bewusst, dass Bienen für die Bestäubung und für die Sicherheit der Lebensmittel wichtig sind, doch werden wir jetzt von Slowenien darauf hingewiesen, dass wir uns dies in einem noch größeren Maße bewusst machen und auf diesem Gebiet ebenfalls etwas unternehmen sollten“.

Offiziell wurde der erwartete Tag bis heute noch nicht erklärt, doch wir wissen, dass slowenische Abgeordnete im Europäischen Parlament sich darum bemühen, dass das „Europäische Honigfrühstück“ auf deklarativer Ebene so schnell wie möglich erklärt wird. Und wir Bienenzüchter warten und stehen nicht mit verschränkten Armen da. Die Bienenzuchtorganisationen der einzelnen Staaten vernetzen sich untereinander, sodass wir miteinander in Kontakt stehen. Ebenso wird diese Idee auch vom slowenischen Minister für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Ernährung, Mag. Dejan Židan, anlässlich seiner Besuche bei seinen Ministerkollegen im Ausland weiter verbreitet. Demnach wird das Honigfrühstück in den folgenden Staaten stattfinden: Slowenien, Ungarn, Österreich, Tschechien, Rumänien. Im Jahr 2014 hat man mit dem „Europäischen Honigfrühstück“ in Ungarn und Rumänien begonnen, das auch in diesem Jahr organisiert wird.

In Slowenien findet das Honigfrühstück am 20. November bereits zum neunten Mal in allen Kindergärten und Grundschulen statt, in Ungarn in mehr als 1.000 Schulen, in Rumänien in mehr als 40 Schulen und Kindergärten, in Tschechien in mehr als 170 Grundschulen und in Kärnten in Kindergärten und in einer Grundschule. Am 27. November wird das Honigfrühstück zudem in Wien begangen. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Anzahl der daran teilnehmenden Staaten mit jedem Jahr zunehmen wird. Das Honigfrühstück wird jedes Mal mit bildungsrelevanten Inhalten über die Bienenzucht angereichert. Diese Aufgabe übernehmen die lokalen Bienenzüchter, die entsprechende Vorträge für die Kinder in Kindergärten und für die Schüler in den Schulen vorbereiten und halten werden. Quelle:
PM Lidija Senič, Leiterin des öffentlichen Imkereiberatungsdienstes Sloweniens am 16.11.2015
Weitere Informationen: –       Slowenien: –       lidija.senic@czs.si –       tanja.magdic@czs.si  –       http://www.ohranimocebele.si/Upload/Initiative%20for%20The%20European%20Honey%20Breakfast%20-%20brochure.pdf –       http://www.czs.si/Upload/European_Honey_Breakfast.pdf –       Ungarn: laszloffy.zsolt@omme.hu –       Rumänien: office.romapis@gmail.com –       Kärnten: elisabeth.thurner@bienenzucht.org –        Slowenische Botschaft in Prag: https://www.facebook.com/events/1094383700582039/