Freibeuter geht online

Freibeuter heißt ein neues Blog von Mellifera e.V., das sich mit uralten und gleichzeitig hochmodernen Formen der Bienenhaltung beschäftigt. Freibeuter waren Seefahrer, denen durch einen Kaperbrief erlaubt war, Beute zu machen. Heute ist Honig die Beute, ein Wortspiel, denn auch die Bienenwohnung heißt in der Imkersprache Beute.

© Daniel Boschung bei Mellifera e.V.
© Daniel Boschung bei Mellifera e.V.

Wie vor tausend Jahren, klettern Imker auf Bäume, um aus Baumhöhlen, in denen Bienen nisten, Honig zu entnehmen. Oder sie siedeln Bienen in ausgehöhlten Baumstücken an, die auf dem Boden stehen, den Klotzbeuten. Sie tun dies mit Augenmaß, denn sie wollen die Bienen vor den Gefahren menschlicher Moderne schützen. Sie wollen sie nach eigener Aussage eher beobachten als ausnutzen, sie verstehen sich als Bienenbeobachter.

Zwar muss man kein Klotzbeutenimker sein, um Bienen zu beobachten. Dies genießen auch viele Magazinimker. Als besonderer Clou gilt aber die Naturhöhle, wie sie zu den Zeiten der Zeidler gebräuchlich war. Die Zeidler hieben mit dem Zeidlerbeil Höhlen in dicke Baumstämme und schnitten, zeidelten Honigwaben aus dem Wabenwerk. Heute ist man sehr darauf bedacht, nur den Überschuss an Honig zu entnehmen. Die Bienen haben nämlich die Eigenschaft, so viel wie möglich zu sammeln, und nicht nur ihren Bedarf. Darin ähneln sie im Verhalten wiederum uns Menschen …
Wer mehr und im Original lesen möchte, klicke hier: Freibeuter-Blog Das Blog wird laufend fortgesetzt.
gbr