Gute Absichten von Syngenta und Bayer CropScience

Syngenta und Bayer Crop Science schlugen am 28. März 2013 einen Maßnahmenplan vor, der helfen soll, die Pattsituation in der EU beim Thema Bienenschutz aufzulösen. Dies folgt dem gescheiterten Versuch der Europäischen Kommission, sich mit den Mitgliedsstaaten über eine angemessene Antwort auf den EFSA-Bericht zu den theoretischen Risiken für die Bienengesundheit durch Pestizide auf Neonikotinoid-Basis zu einigen.   John Atkin, Chief Operating Officer von Syngenta, sagte: „Dieser umfassende Plan wird wichtige Erkenntnisse zur Bienengesundheit bringen. Ein Verbot von Pestiziden auf Neonikotinoid-Basis würde dagegen das Verständnis des Problems erschweren. Durch ein Verbot würde kein Bienenstock gerettet werden – es wird Zeit, dass wir uns auf die Kernursachen der sich verschlechternden Bienengesundheit konzentrieren. Der Plan basiert auf unserem Vertrauen in die Sicherheit unserer Produkte und auf unserem langjährigen Engagement zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Bienen.“   Dr. Rüdiger Scheitza, Mitglied der Geschäftsleitung von Bayer CropScience und Head of Strategy & Business Management, sagte: „Obwohl alle Daten darauf hindeuten, dass verschiedene Parasiten und Krankheiten als Hauptursache für schlechte Bienengesundheit in Frage kommen, werden wir alles in unserer Macht Stehende dafür tun, das Vertrauen der Konsumenten in unsere Produkte zu stärken. Der erhebliche Dissens zwischen der EU Kommission und den Mitgliedsstaaten erfordert einen couragierten Plan, damit europäische Landwirte weiterhin hochqualitative und erschwingliche Lebensmittel produzieren und dabei die Gesundheit von Bienen und anderen Bestäubern verbessern können. Wir glauben, dass ein solcher Plan umsetzbar ist.“   Die Hauptpunkte des Plans lauten wie folgt: 1. Schaffung und deutliche Ausweitung von pollenreichen, blühenden Ackerrandstreifen in der EU als wichtiger Lebensraum und Nahrungsgrundlage für Bienen.
2. Unterstützung bei der Schaffung eines umfassenden Monitoring-Programms für Bienengesundheit, inklusive des Nachweises von Pflanzenschutzmitteln auf Neonikotinoid-Basis – insbesondere bei Mais, Raps, Sonnenblumen und Baumwolle. 3. Zwingende Umsetzung von strikten Maßnahmen zur Reduktion des Expositionsrisikos für Bienen. Die von den Herstellern bereits vorgeschlagenen Maßnahmen werden von vielen Landwirten auf effektive Weise als gute landwirtschaftliche Praxis umgesetzt. 4. Investitionen in und frühestmögliche Einführung von neuen Technologien, die eine weitere Reduktion der Staubemissionen bei der Aussaat von mit Neonikotinoiden behandeltem Saatgut ermöglichen. 5. Zusätzliche Investitionen in die Erforschung und Entwicklung neuer Mittel gegen die Hauptursachen der sich verschlechternden Bienengesundheit, zu denen Parasiten und Viren zählen; sowie die Schaffung von flächendeckenden und langfristig angelegten Pilotstudien, die dessen Wirksamkeit belegen.   Inwieweit die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Am Ende der Pressemeldung vom 28. März 2013 ist kleingedruckt folgender Hinweis zu lesen:

Zukunftsweisende Aussagen Dieses Dokument enthält zukunftsweisende Aussagen, die sich in Begriffen wie „erwarten“, „wird“, „könnte“, „potenziell“, „geplant“, „sieht vor“, „Schätzwert“, „abzielen“, "im Plan" usw. ausdrücken. Derartige Aussagen beinhalten Risiken und Unwägbarkeiten, die zu einer deutlichen Abweichung der tatsächlichen Ergebnisse von den hierin gemachten Aussagen führen können. Wir verweisen Sie auf die öffentlich zugänglichen Einreichungen von Syngenta bei der amerikanischen SEC (Securities and Exchange Commission) im Zusammenhang mit diesen und anderen Risiken und Unwägbarkeiten. Syngenta verpflichtet sich nicht, die erwähnten zukunftsweisenden Aussagen anhand der tatsächlichen Resultate, geänderten Annahmen oder sonstigen Faktoren zu aktualisieren. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot oder eine Einladung noch einen Teil eines Angebots oder einer Einladung dar, Stammaktien der Syngenta AG oder ADS von Syngenta zu kaufen oder zu zeichnen, noch darf es als Grundlage für eine entsprechende Vereinbarung dienen.