Honig-Nomaden im Omo-Tal in Äthiopien

Der französische Bienenfotograf Éric Tourneret hat im Jahr 2011 begonnen, das Leben der Honig-Nomaden Äthiopiens im Omo-Tal zu dokumentieren, das durch moderne Entwicklungen vom Verschwinden bedroht ist. Dieses Leben ist einzigartig, weil die Riten des Übergangs von jungen Erwachsenen eng mit Bienenzucht, Bienenstock und Honig verbunden sind. Dieses Thema wurde bisher noch nie behandelt. Das fotografische Zeugnis wird auch die kollektive Erinnerung eines Volkes (der Bana) sein, das sich innerhalb weniger Jahre von einer halbnomadischen Lebensweise auf die Lebensbasis durch Landwirtschaft umstellen muss.   Nun möchte Éric Tourneret in diesem Sommer die Arbeit fortsetzen und abschließen. Der Fotograf braucht dafür jedoch noch finanzielle Unterstützung, er kann die Aufgabe nicht allein aus eigener Kraft stemmen. Erste Eindrücke vom Omo-Tal und den Honig-Nomaden kann man auf dieser Homepage gewinnen, wo auch Fotos und ein tolles Video zu sehen sind.   Man kann dort auch Geld für die Dokumentationsreise spenden. Die Spender bekommen als Dankeschön Fotoabzüge von Èrics wunderbaren Bienenfotos.     Éric Tourneret, Fotograf 114, rue du Mont-Cenis F-75018 PARIS Handy: 0033 6 61 11 25 68 E-Mail: lepeupledesabeilles@gmail.com Internet: http://www.thehoneygatherers.com   Hintergrund: (Wikipedia) Der 760 km lange Omo ist ein Fluss im Südwesten von Äthiopien (Ostafrika). Entlang des Omo leben viele äthiopische Volksstämme. Das Tal am Unterlauf des Omo spielt eine große Rolle bei der geplanten touristischen Erschließung Äthiopiens. Es gehört seit 1980 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Hier wurden unter anderem die Fossilien Omo 1 und Omo 2 geborgen, die dem anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) zugeschrieben werden und mit einem Alter von mindestens 130.000 Jahren (nach neuerer Datierung vermutlich sogar 195.000 Jahren) zu den ältesten Funden der Art zählen.   gbr