Mehr wärmeliebende Tiere und Pflanzen durch Klimawandel

In Deutschland hat seit 1980 der Bestand wärmeliebender Arten – unter anderem wärmeliebende Vogelarten - zugenommen. Copyright: Wolfgang Henkes
In Deutschland hat seit 1980 der Bestand wärmeliebender Arten – unter anderem wärmeliebende Vogelarten – zugenommen.
Copyright: Wolfgang Henkes

 

In Deutschland hat seit 1980 der Bestand von wärmeliebenden Arten zugenommen. Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema quer durch alle Ökosysteme belegt, dass dieser Trend besonders ausgeprägt bei wärmeliebenden Arten an Land ist. Am stärksten nahmen laut der kürzlich im Fachjournal „Nature Ecology and Evolution“ veröffentlichten Studie unter der Leitung von Senckenberg Wissenschaftlerinnen wärmeliebende Vögel, Schmetterlinge, Bodenorganismen und Flechten zu. Die klimawandelbedingte Temperaturerhöhung hat sich anscheinend in den letzten 30 Jahren großflächig auf die Entwicklung des Bestands von Arten ausgewirkt.

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