Neues Jahr, neues Glück … und ein neuer Name!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wer von Ihnen die etwas versteckten Hinweise in den beiden letzten Ausgaben nicht wahrgenommen hat, wird sicher im ersten Moment gestutzt haben, als sie oder er die vertraute Imkerzeitschrift mit „umgeknickter“ Ecke aus dem Kasten nahm und sich darunter ein neues Titelblatt – „bienen&natur“ – verbarg. Warum ist das so? Warum haben Redaktion und Verlag sich für einen neuen, gemeinsamen Namen entschieden?

In den Antworten zu unserer Leserumfrage 2015 haben Sie uns ganz klar auf den Weg gegeben: Sie schätzen die Kompetenz unserer Redaktion ebenso wie die breite Themenvielfalt und das moderne Layout. Einige kritische Anmerkungen gab es hingegen zu unseren drei Namen. Imkerfreund sei doch recht altmodisch, die Abkürzung ADIZ erschließe sich nicht so ohne weiteres und überhaupt ständen Neuimker immer wieder vor der Frage, welche der drei – oder vielleicht auch zwei oder alle drei???
– sie denn abonnieren sollten. Und, ehrlich gesagt, wenn ich in Gesprächen nach meinem Beruf gefragt wurde und dann antwortete, ich sei Redakteurin einer Imkerzeitschrift (was an sich meist schon Erstaunen hervorruft) und dann auch noch erklären musste, dass es zwar eine Zeitschrift ist, diese aber drei Namen hat, weil es historisch eben so gewachsen sei, dann war das auch irgendwie etwas nervend.

Seit 1996 sind ja ADIZ und die biene schon komplett identisch, im Jahr 1999 kam der Imkerfreund hinzu, welcher sich nur in dem bayernspezifischen Verbandsteil von den anderen unterschied. Das Layout der Titelseite haben wir über die Jahre schon behutsam angeglichen, doch der letzte Schritt – ein gemeinsamer Name – stand noch aus. Natürlich ist uns bewusst, wie verwurzelt diese traditionsreichen Namen in der Imkerschaft sind. Ganz selbstverständlich sprechen Imker in Hessen oder im Rheinland nur von „der biene“, bayerische Imker nur von ihrem „Imkerfreund“ und Imker in Baden oder Rheinland-Pfalz von der „ADIZ“. Durften wir diese Tradition einfach beiseiteschieben? Wir befragten die Chefs unserer Imkerlandesverbände und waren erfreut, auf ihre unvoreingenommene Zustimmung zu stoßen. Sie bestanden nur darauf, dass ein ganz neuer Name gefunden werden sollte, und machten auch selbst einige Vorschläge, die eingehend diskutiert wurden. Am Ende eines mehrmonatigen Entscheidungsprozesses gefiel der Name „bienen&natur“ der Mehrheit am besten, drückt er doch deutlich aus, dass unsere Honigbienen nicht losgelöst von ihrer Umwelt betrachtet werden können, sondern in hohem Maße von ihr abhängen und, dass es nicht nur um Honigbienen geht, sondern auch um ihre wilden Verwandten und deren Lebensräume. Solche Themen haben – neben der zweifellos im Vordergrund stehenden imkerlichen Praxis – in unserem Imkerfachmagazin schon seit Jahren eine große Rolle gespielt und sollen dies auch weiterhin. Damit kein Thema zu kurz kommt, haben wir sogar den Umfang des Fachteils um durchschnittlich vier Seiten erweitert, während die Verbandsteile im bisherigen Umfang bestehen bleiben. Selbstverständlich erhalten Sie automatisch das Heft mit Ihrem passenden Innenteil. Sie müssen nichts unternehmen!

Es sei denn, Sie wollen unser Magazin jetzt auch oder nur noch auf Ihrem Smartphone oder Tablet lesen. Auch diesem Wunsch von Lesern sind wir nachgekommen. Schauen Sie einfach einmal auf www.bienenundnatur.de/epaper.

Nicht zuletzt wollen wir mit dem gemeinsamen Namen auch nach außen hin deutlich machen, dass unser Magazin mit seinen über 36.000 Abonnenten das bei weitem auflagenstärkste überregionale Imkerfachmagazin im deutschsprachigen Raum ist. Wir freuen uns darauf, es im Dialog mit Ihnen zu gestalten und weiterzuentwickeln. Ihre Wünsche und Anregungen sind jederzeit willkommen. Nun wünsche ich Ihnen Freude und Erkenntnisgewinn bei der Lektüre der ersten und aller weiteren Ausgaben
von „bienen&natur“,

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Kerstin Neumann, Chefin vom Dienst