Präsident Obama in Sorge um Honigbienen

Der US-Präsident ordnet eine umfassende Offensive zum Schutz der Honigbienen und anderer Bestäuber an. „Angesichts der Dimensionen der Verluste an Bestäubern brauchen wir eine neue Qualität der Hilfe. Ich ordne die Gründung einer Projektgruppe (Task Force) zur Gesundheit für die Bestäuber an“, verfügte Barack Obama am 20. Juni.

US-Präsident Obama schützt Honigbienen
US-Präsident Obama schützt Honigbienen © The White House

Bestäuber tragen wesentlich zur US-Wirtschaft bei und sorgen für Früchte, Nüsse und Gemüse in unserer Ernährung, heißt es in dem Memorandum. Allein die Honigbiene sorgt für einen Wert von 15 Milliarden Dollar bei den landwirtschaftlichen Ernten. In den letzten Jahrzehnten gab es einen starken Rückgang von Honigbienen, Wildbienen, Vögeln, Fledermäusen und Schmetterlingen in der Umwelt. Das Problem ist ernst und erfordert Aufmerksamkeit, um die Nachhaltigkeit für die Lebensmittelerzeugung sicherzustellen, zusätzliche negative ökonomische Auswirkungen auf die Landwirtschaft zu verhindern und die Intaktheit der Umwelt zu schützen.     Der US-Präsident ordnet eine ganze Serie von Maßnahmen an, die innerhalb von 180 Tagen erreicht werden müssen. Darunter zum Beispiel, Studien über die Gesundheit von Honigbienen zu erstellen oder bezahlbare Samenmischungen für bestäuberfreundliche Blühpflanzen zu entwickeln. Eingebunden sind viele Ministerien und Behörden wie das Landwirtschafts-, Verteidigungs-, Verkehrs-, Bildungs- oder Wohnungsbau- und Stadtentwicklungsministerium sowie die nationale Umweltschutzbehörde EPA. Auffallend die Detailgenauigkeit gegenüber allen Beteiligten. Jeder bekommt eine Aufgabe zugewiesen. Obama fordert die Bewertung der Pflanzenschutzmittel einschließlich der Neonicotinoide genauso wie den Schutz des Monarchfalters.   Zu den US-Bienenverlusten: Zum Memorandum von Präsident Barack Obama im Wortlaut: http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2014/06/20/presidential-memorandum-creating-federal-strategy-promote-health-honey-b       gbr