Prozess um Gen-Honig vor dem Bundesverwaltungsgericht

Das Bundesverwaltungsgericht hat am Donnerstag, dem 24. Oktober 2013, die Klage des Imkers Karl-Heinz Bablok auf einen Schutz seines Honigs vor GVO-Pollen abgewiesen.

  Die Richter des Bundesverwaltunsgerichts in Leipzig sahen die Klage als unbegründet an. Die Debatte im Verhandlungssaal beschäftigte sich unter anderem mit der Frage, ob eine Wiederholungsgefahr bestünde. Obwohl der Vertreter der Bundesregierung ankündigte, dass MON810 und weitere GVO-Sorten vor der Zulassung stünden, sahen die Richter die Gefahr eines erneuten GVO-Pollen-Eintrags in den Honig von Karl-Heinz Bablok als nicht gegeben an und wiesen die Klage daher ab. Enttäuscht zeigten sich nach diesem Urteil nicht nur der Imker Karl-Heinz Bablok, sondern auch Thomaas Radetzki, Vorstand von Mellifera e.V., der die Klage unterstützt hat, und ebenso Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes. Kerstin Neumann   Die Pressemitteilung von Mellifera e.V. finden Sie hier: