Summ-summ im Museum

Zürich. Klangkunst trifft im Museum auf Bienensummen, durch eine künstlerische Forschungsarbeit von Beat Hofmann und seiner Arbeitsgruppe. In einer begehbaren Klanginstallation werden Körperschallaufnahmen aus dem Inneren eines Bienenstocks durch Lautsprecher übertragen.

  Die aufwendige Installation „be a bee – vom Klang der Bienen“ wird im Zoologischen Museum der Universität Zürich vom 28. Oktober 2013 bis 2. Februar 2014 ausgestellt. „Wer mit offenen Ohren den freischwebenden Klängen folgt, wird selber zur Honigbiene, zum Teil eines Bienenstaates“, heißt es dazu in einer Presseerklärung der Universität Zürich.     Für die künstlerische Umsetzung der Klangkomposition stimmten Menschen in die Bienengesänge ein. Ein spontan gebildeter Chor ließ sich von den Tönen, den Bewegungen und dem Verhalten der Bienen zu neuen Klängen inspirieren. Beat Hofmanns Komposition überführt damit den Naturklang in einen Kunstklang.     Beat Hofmann möchte die Hörer für die Sache der Biene gewinnen. „Es summt nicht nur, es ist auch warm darin“, sagt Hofmann über seinen Bienenstock, dessen akustisches und bauliches Vorbild die Waben eines Bienenvolks sind.   Der unterstützende Trägerverein Be A Bee (Sei eine Biene) will „das Bienenwesen in Wissenschaft, Kunst, Bildung und Vermittlung“ fördern. Die aktuelle Klangausstellung soll auch in das interaktive Lernportal Hobos www.hobos.de eingebunden werden, das in Würzburg beheimatet ist.     Geöffnet: Di. bis Fr. 9 – 17 Uhr, Sa./So. 10 – 17 Uhr, Mo. geschlossen, Eintritt frei.   Ort: Zoologisches Museum der Universität Zürich, Karl Schmid-Straße 4, 8006 Zürich   gbr     Quelle, viele Details und Hörproben: www.beabee.ch     Medienmitteilung der Universität Zürich vom 28.10.2013: http://www.mediadesk.uzh.ch/articles/2013/mehr-als-das-summen-hoeren.html