„Summendes Rheinland“ in Auswahl zum Monatsprojekt der UN-Dekade – Jetzt abstimmen!

Wildpflanzenblühstreifen aus dem Projekt „Summendes Rheinland“ (Foto: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft).
Wildpflanzenblühstreifen aus dem Projekt „Summendes Rheinland“ (Foto: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft).

(05.05.2017) Zu Beginn des Jahres wurde das Naturschutzprojekt „Summendes Rheinland – Landwirte für Ackervielfalt“ als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Wir führten dazu ein Interview mit dem Projektleiter Dr. Heiko Schmied – siehe unsere Mai-Ausgabe, Seite 36 f.
Nun ist es soweit: Im Mai steht das Projekt der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft als Monatsprojekt zur Wahl.

Im „Summenden Rheinland“, welches durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert wird, engagieren sich Landwirtinnen und Landwirte mit Blühstreifen aus regionalem Saatgut sowie blühenden Zwischenfrüchten für Bestäuber wie Bienen, Schmetterlinge und Co. Eine ausreichende Bestäuberzahl stellt die Grundlage für die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen sowie für die Honigproduktion dar, aber auch Feldvögel und andere Wildtiere profitieren von den Naturschutzmaßnahmen. Der große Erfolg des Projektes spiegelt sich nicht nur in der positiven Resonanz von Erholungssuchenden in der Feldflur wider, sondern auch in den großartigen Ergebnissen des faunistischen Monitorings: Auf den Projektflächen waren deutlich mehr Bienen- und Schmetterlingsarten zu finden als auf Vergleichsflächen!

Jede Stimme zählt
Die Wahl zum Projekt des Monats wird durch eine Online-Abstimmung auf der Internetseite des Projektbüros der UN-Dekade Biologische Vielfalt entschieden. Hier stehen verschiedene Projekte zur Wahl, die bereits mit dem UN-Dekade-Preis ausgezeichnet wurden. Von heute bis Ende Mai können Sie sich unter http://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/monatsprojekt-waehlen/projekt-details/wahl/Wettbewerb/ über alle zur Wahl stehenden Projekte informieren und für Ihr Lieblingsprojekt abstimmen. Die Gewinner der monatlichen Wahlen nehmen anschließend an der Wahl zum UN-Dekade-Projekt des Jahres teil.

Kerstin Neumann