Umsetzung der EU-Agrarmarktreform

Am 22. Mai 2014 hat der Deutsche Bundestag dem Entwurf des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes zugestimmt. Damit wird die Reform der Europäischen Agrarpolitik in Deutschland umgesetzt. Ein direkter, unmittelbarer Mehrwert für Bienen und Imker ist nicht zu erkennen.

Deutscher Bundestag
Deutscher Bundestag © Marc-Steffen Unger

30 Prozent der Direktzahlungen werden zukünftig nur dann ausgezahlt, wenn Landwirte über die Einhaltung der allgemeinen Umweltvorschriften hinaus konkrete Umweltleistungen erbringen. Jeder Landwirt, der die vollen Direktzahlungen erhalten möchte, muss in Zukunft 5 Prozent seiner Flächen als ökologische Vorrangflächen zum Schutz der ökologischen Vielfalt ausweisen.

Das Gesetz schützt Dauergrünland, also Weiden und Wiesen. In den besonders umweltsensiblen Flora-Fauna-Habitat Gebieten (FFH) – aber auch nur hier – wird in Zukunft ein generelles Umbruch- und Pflugverbot gelten. Insgesamt wird die EU jährlich 1,2 Milliarden Euro für Förderprogramme zur nachhaltigen und umweltschonenden Bewirtschaftung und zur Unterstützung der ländlichen Entwicklung zur Verfügung  stellen. Diese müssen mit nationalen Mitteln kofinanziert werden.

Mehr: http://www.agrarheute.com/greening-bundestag

Quelle: https://www.csu-landesgruppe.de/sites/default/files/14-05-23_direktzahlungen_durchfuehrungsgesetz.pdf     gbr