Wildpflanzen für Biogas im Test

Eignen sich Mischungen aus Wildpflanzen zur Produktion von Biogas? Das wird derzeit von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim untersucht.

Beteiligt ist das Bundessortenamt, das Parzellenversuche in der Prüfstelle Marquardt (nahe Potsdam) durchführt. Erforscht werden mehrjährige Mischungen aus rund 20 Wild- und Kulturpflanzenarten. Mittlerweile ist ein Ertragsniveau von etwa 50 bis 60 % des Maisertrags erreicht, und das bei deutlich reduziertem Aufwand. Neben Mischungen für reine Produktionsflächen werden auch Varianten mit regionalem Saatgut entwickelt.     Neben Parzellenversuchen werden die Mischungen seit einigen Jahren von Landwirten im Praxisanbau getestet. Saatgut Zeller als Wirtschaftspartner des Projektes hat eine Mischung „Biogas I“ in zwei Varianten im Angebot: Als Reinsaat und als Untersaatmischung für Mais oder nach Grünroggen. Sie ist in einer Saatstärke von 10 kg/ha auszubringen und kostet 35,- €/kg. Internet: www.saaten-zeller.de   Catrin Hahn, Redaktion Joule