Das aktuelle Heft – bienen&natur 01/2018

Hier kommt die erste Ausgabe des Jahres 2018:

Wir haben gleich zu Beginn des neuen Jahres einen besonderen Anlass zur Freude, denn ein 92-jähriger Leser schrieb uns: „Ich warte immer sehnsüchtig auf das neue Heft, interessiere mich immer noch für meine drei verbliebenen Völker. Den nächsten Frühling kann ich kaum erwarten. Die Honigernte besorgte mein Freund …“ Das ist doch ein wirklich schönes Lob und für uns Ansporn, in jedem Monat ein „rundes“ Heft voller Themenvielfalt, das jeder/jedem von Ihnen etwas bietet, zusammen zu stellen.

Wie schön und anspruchsvoll das Imkern sein kann, lernen wir bei Wolfgang Ritter. Er ist jetzt für ein Jahr der Monatsbetrachter. Er schreibt: „Die außergewöhnlichen Selbstheilungskräfte des Biens können wir nur stärken, wenn wir neben der Verbesserung der Umwelt näher am Bien arbeiten und versuchen, dessen Bedürfnisse zu erkennen. Das Ziel meiner Monatsbetrachtung wird daher sein, Ihnen eine naturgemäße Imkerei näherzubringen und mögliche Wege dorthin aufzuzeigen.“ Dr. Ritter wird auch in jedem Monat einen jahreszeitlich angepassten „Gesundheits-Check“ und ein „Kurzporträt einer Bienenkrankheit“ vorstellen.

Wer schon länger bei der Imkerei ist, den kann allerdings auch das Gefühl beschleichen, dass sie nicht leichter wird. Wir können das auch in der Themenwahl unserer Hefte nicht ausklammern. Bitte sehen Sie zum Beispiel dazu in der Januarausgabe 2018 die Originalbeiträge mit Dr. Klaus Wallner und Albrecht Friedle zur Fragestellung: Was ist eigentlich sauberes Wachs? Welche Rückstände sind tolerierbar? Hier liegt vor der Imkerschaft noch eine mächtige „Baustelle“, denn das Wachs braucht gesetzlichen Schutz, ohne jedoch gleich als Lebensmittel definiert zu werden.

Werner Bader zitiert in seinem Beitrag „Wachs – die’ Leber’ des Bienenstocks“ Albrecht Friedle, Wachs habe den Vorteil, dass es, ähnlich der Leber im menschlichen Körper, Schadstoffe filtern und speichern kann. Doch die Aufnahmefähigkeit von Wachs hat ihre Grenzen. Daher seien auch die chronischen Auswirkungen auf die Gesundheit der Bienenvölker zu beachten, wie sie Professor Randolf Menzel … anhand der Neonicotinoide erforscht (siehe auch Beitrag Seite 20 ff.).

Bitte gehen Sie nun selbst auf Entdeckungsreise durch prallvolle 72 Heftseiten, denn es gibt viel zu entdecken. Starten Sie durch ins neue Jahr.

Wir wünschen viel Vergnügen und praktischen Nutzen bei der Lektüre, Ihr Redaktionsteam.

Noch kein Abonnent? Hier gehts zum Abo