Das aktuelle Heft – bienen&natur 03/2018

Im Märzen, der Imker…
Am 28. Februar erscheint das neue Heft

Die Spannung steigt. Überall schauen die Imkerinnen und Imker nun schon sehnsüchtig zu ihren Bienenständen. Dazu thematisch passend erscheint in Kürze unsere Märzausgabe. Zu einem der entscheidenden Monate im Bienenjahr am Ende des Winters einige Zeilen aus dem anrührenden Kinderlied vergangener Tage, das wohl jeder kennt:  „Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt. Er setzt seine Felder und Wiesen in Stand. Er pflüget den Boden, er egget und sät und rührt seine Hände früh morgens und spät.“ Ach Kinder, wenn das nur so einfach wäre!

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Werner Bader freut sich jedenfalls im Editorial über den ersehnten Abschied des Winters: „Ich gebe zu, ich kann es auch kaum mehr erwarten, bis es endlich losgeht.“ Und er reflektiert über einige der Herausforderungen, denen sich Imkerei, Landwirtschaft, Verbraucher und Ökologie ausgesetzt sehen. Er kommt uns dabei jedoch nicht mit der Moralkeule, sondern lädt zum Nachdenken ein.

Werfen Sie an dieser Stelle doch schon mal einen Blick ins Inhaltsverzeichnis und lassen Sie den bunten Strauß der Themen auf sich wirken. Sehen Sie die Monatsbetrachtung durch Dr. Wolfgang Ritter und seinen Gesundheits-Check, diesmal mit dem Kurzportrait der Nosemose sowie eine Übersicht zum „Feedback“, der Leserresonanz zur vergangenen Februar-Ausgabe.

Im Forum für imkerliche Fachfragen, betreut von Fachberater a. D. Armin Spürgin, diskutieren einige Imker die von Dr. Christian Pfeil gestellte Frage und Problematik: Wann weisele ich am besten gekaufte Zuchtköniginnen ein und wie mache ich das? Aus den eingesandten Beiträgen spricht eine enorme Erfahrung der Imker zu einer der Kernfragen der Bienenhaltung – dem Umgang mit Bienenköniginnen.

Ein „heißes Eisen“ war in den letzten Wochen Lithiumchlorid, denn es wurde durch verschiedene Umstände und Medien zur großen Varroabekämpfungshoffnung hochgejazzt. Warum dies mehr als verfrüht war, die beteiligten Wissenschaftler noch gar kein Licht am Ende des Tunnels sehen und sehen können, erläutert Dr. Claudia Garrido in ihrem Beitrag, und sie spricht im Interview mit einem  der zentralen Experten, Dr. Peter Rosenkranz von der Uni Hohenheim und dem Hohenheimer Institut für Bienenkunde. Dringend gewarnt werden die Imker dabei vor eigenen „Bastellösungen“ mit chemischen Substanzen im Bienenvolk.

Einen riesigen Zeitsprung zur Imkerei vor fünftausend Jahren finden Sie im Beitrag von Dr. Sonja Guber „Imkern wie in der Steinzeit“. Die Archäologin und Imkerin rekonstruiert, wie es gewesen sein könnte und müsste, damals zu Zeiten von Lendenschurz und Pfeil und Bogen.

Nun aber zum Abschluss, freuen Sie sich auf die vielfältigen Beiträge der Märzausgabe. Wir vom Redaktionsteam haben für Sie die Füllhörner geöffnet und wünschen Ihnen viel Vergnügen und praktischen Nutzen bei der Lektüre.

Ihre Redaktion