Das aktuelle Heft – bienen&natur 07/2017

Einige Themen aus dem Juliheft:

Farbenprächtig wie der Sommer kommt unsere Juli-Ausgabe daher – eine Honigbiene auf der Ringelblume.

Der Korbblütler ist in vielerlei Hinsicht nützlich: Uns erfreut die Ringelblume mit ihren leuchtenden Farben in Orange oder Gelb, Insekten finden hier Nektar und Pollen, sie hält Schädlinge von unseren Nutzpflanzen ab und aus ihren Blütenblättchen kann man heilende Salben und Tinkturen herstellen.

So wie bei Ihnen neigt sich auch bei unserer Monatsbetrachterin Erika Mayr das Bienenjahr schon seinem Ende entgegen. Die letzte Honigernte wird „eingefahren“, dafür bekommen die Bienen Ersatz. Erika Mayr beschäftigt sich auch mit verschiedenen Methoden der Varroabehandlung und befragt drei Imker zu ihren Erfahrungen mit der Bienensauna.

Nicht überall ist das Bienenjahr zu Ende, in manchen Regionen hoffen die Imker auf eine Waldtracht oder auch Nektareintrag aus der Heide. Für sie gelten andere Regeln beim Füttern. Fachberater Johann Fischer aus Schwaben zeigt, worauf es in Spättrachtgebieten bei der Einfütterung ankommt.

Immer wieder erreichen uns Fotos und besorgte Fragen, warum die Bienen wohl so seltsame Waben in völlig wirrer Anordnung errichten. Bienengesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter gibt Antwort.

Wie man in der Praxis die komplette Brutentnahme oder das Käfigen der Königin als biotechnische Methoden der Varroabekämpfung handhabt, erfahren Sie von Dr. Ralph Büchler aus Kirchhain.

Alles Wissenswerte zur Varroabehandlung – die zugelassenen, erprobten Verfahren für Völker mit und ohne Brut – finden Sie in der Mitte Ihres Heftes. Besitzer älterer Ausgaben der Schulungsmappe „Grundwissen für Imker“ können die acht Seiten heraustrennen und damit die ursprünglichen Beiträge in der Mappe ersetzen. Wie Sie wissen, haben wir ja kürzlich die Schulungsmappe komplett überarbeitet und neu gestaltet.

Bereits seit 13 Jahren läuft nun schon das Deutsche Bienenmonitoring zur Untersuchung der Ursachen von erhöhten Winterverlusten. Die aktuellesten Ergebnisse stellen Dr. Annette Schroeder und Dr. Werner von der Ohe vor. Besonders alarmierend: Das Bienenbrot ist immer häufiger mit Rückständen aus dem Pflanzenschutz belastet. Nur ganz wenige Proben waren rückstandsfrei. Die Untersuchungen gehen weiter.

Wie wichtig für die Bienen eine ausreichende und vielfältige Nahrung ist, darauf weist Dr. Claudia Garrido in ihrem Essay hin. Auf den beiden folgenden Seiten finden Sie den ersten Teil unserer neuen Serie „Blütenvielfalt“, die von Mitarbeitern des Netzwerks Blühende Landschaft verfasst wird. Im ersten Teil geht es um den Wert von Blumenwiesen für Bienen und Co.

Ganz schlimm ist es für Imker, wenn sie nicht nur Bienenverluste zu beklagen haben, sondern ganze Völker samt ihren Beuten verschwinden. Bienendiebstahl ist immer wieder im Frühjahr ein Thema und besonders nach verlustreichen Wintern wie diesem. Unser Redaktionsmitglied Werner Bader hat einen betroffenen Imker besucht.

Dies sind noch längst nicht alle Themen unseres Juliheftes. Lesen Sie beispielsweise auch, wie Hummeln Hochzeit machen oder, wie die Schüler einer Bienen-AG mit Bienen zum Kuscheln vieles über das spannende Leben der Immen lernen.
Wir wünschen Ihnen – wie immer – Freude und Erkenntnisgewinn beim Lesen!

Ihre Redaktion

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