Das aktuelle Heft – bienen&natur 09/2017

b&n_09_2017_S00.jpgEinige Themen aus dem Septemberheft:

Auf jedes Ende folgt ein Anfang, so überschreibt Werner Bader sein Editorial. Wie wahr ist das, unsere Monatsbetrachterin Erika Mayr nimmt nach dem Ende des Bienenjahrs schon die kommenden Monate in den Blick: „Die Bienenvölker ziehen sich mehr und mehr nach innen zurück, während wir nach außen gehen, um unseren Honig zu vermarkten. So passen wir gut zusammen.“

Das geht jetzt schnell bis Weihnachten, die Imker/innen sind gut beraten sich auf die Verkaufssaison vorzubereiten. Erika Mayr denkt auch laut über die Form der Vermarktung nach, welches Imkerglas wäre empfehlenswert?  „Gegenüber dem Normalglas steht das Imker-Honigglas für einen besonderen Qualitätsstandard“, meint sie, „und das ist bewussten Verbrauchern sehr wohl bekannt. Ich möchte daher jedem, der mit diesem Glas einen festen Kundenstamm hat und sogar die gebrauchten Gläser zurückerhält, nur gratulieren und dringend dazu raten dabeizubleiben!“

Und die Frage nach dem Lieblingshonig? „Ich frage mich in jedem Jahr, welcher Honig der mit dem besten Gleichgewicht an Aromen ist. Meist ist es für mich die Frühsommerernte: Dieser zarte Blütenhonig ist elegant und ausgewogen. Es gibt davon nur eine kleine Menge, das macht ihn noch kostbarer“, schildert Erika Mayr ihre Einstellung. (Seiten 4 – 6) Und Interviewpartner Victor Hernández aus Kassel bekräftigt die Einstellung viele Imker: „Wir brauchen faire Preise, das motiviert Imker darin, mehr Völker zu halten.“ (Seite 7)

Themenwechsel zur Herkunft von Honig.  Nicht Blüte, sondern Blatt! Viele freuten sich im Mai/ Juni über den kräftigen Trachtflug in Richtung Wald. Doch, wo kommt der reichlich geerntete, aromatische Waldhonig eigentlich her? Armin Spürgin, Obmann für

Waldtrachtbeobachtung des Landesverbands Baden, klärt auf und gibt einen Einblick in das Leben von Lecanien. So genau hat man es als „Normalimker“ noch nie gesehen und gelesen! Beruhigend schließt Armin Spürgin seinen Beitrag: „Zementhonig gab es aber Gott-sei-Dank eher selten.“ Bitte schauen Sie nach auf den Seiten 8 und 9.

Wo laufen die Informationen über die Honigernte am ehesten zusammen? Genau, im Labor. Dorthin schicken viele Imker ihre Honige zur Sortenbestimmung. In diesem Jahr war auch mancher ratlos, hatte er doch seine Völker an den Raps gewandert – und dann war dunkler Honig in den Waben! Vor dem Auge des Experten Dr. Dr. Helmut Horn wird jeder Honig durchsichtig. Und er stellte fest, was Armin Spürgin schon vermutet hatte: Hunderte von Proben waren Lecanienhonige! Lesen Sie aus erster Hand von Imkermeister Dr. Dr. Helmut Horn, wie er die Untersuchungen durchgeführt hat und welche Ergebnisse herausgekommen sind, Seiten 10 und 11.

Vier Seiten Zusammenstellung von Prof. Dr. Thomas Seeley, in welchen Punkten sich wild lebende von imkerlich betreuten Völkern unterscheiden – als Fortsetzung der Serie Darwinistische Bienenhaltung. Die Ergebnisse der Forschungen und Beobachtungen werden zu manchem Aha-Erlebnis führen – bitte sehen Sie die Seiten 12 -15.

Haben wir einen Wachsskandal? Manchmal könnte man es glauben. Oder könnte es sein, dass der Wachsskandal schon lange ein Dauerzustand ist? Das Recycling von Wachs für die Verwendung bei Bienen, in welcher Form auch immer, sieht die Natur nicht vor. Darauf sind wir Menschen gekommen. Ist das Kind „Wachs“ schon in den Brunnen gefallen? Überlegungen und Antworten von Dr. Klaus Wallner (Die Wachsqualität bestimmen wir!), eine wissenschaftliche Studie aus Belgien, übersetzt und zusammengefasst von unserer Redakteurin Dr. Dorothea Kauhausen-Keller, Dr. Frank Neumann (Wassertest auf Stearin), Imker Hans-Hagen Theimer (Einsatz der Nordwabe aus Kunststoff  und Armin Spürgin (Bewertung von Kunststoffwaben in der Imkerei) finden Sie auf den Seiten 17 bis 23.

Geld gehört mit zu den Themen, die am meisten Streit auslösen können. Wer hat noch keinen Streit um Vereinsbeiträge erlebt? Der ist glücklich zu schätzen. Wie Sie im Verein Fragen über Mitgliedsbeiträge elegant lösen, erfahren Sie vom Experten Wolfgang Pfeffer auf den Seiten 34 und 35.

Weitere Themen: Wie steht es um die Silphie? Imker dringen schon länger darauf, dass der bienenfreundliche Korbblütler den Mais ein wenig zurückdrängen sollte, doch erst seit dem letzten Jahr gibt es Hoffnung, dass dies tatsächlich klappen könnte. (Seiten 36 und 37)

Jetzt schon ans Frühjahr denken, das rät Barbara Heydenreich mit den Pflanzempfehlungen ihres Beitrags auf den Seiten 39 – 41.

Sie wissen ja, das Beste kommt oft zuletzt! Lassen Sie sich überraschen mit einem Pflanzenportrait, der Blauraute (Seiten 42 und 43) sowie der Vorstellung des Honeyboy! Was das ist? Staunen Sie mit auf Seite 44.

Und last not least: Wieder einmal Platz für Meldungen aus der Wissenschaft, verständlich aufbereitet von Dr. Heike Ruff – Seite 46.

Nun bleibt uns nur noch, Ihnen viel Freude und Wissensdurst bei der Lektüre unserer Septemberausgabe zu wünschen, Ihre Redaktion.

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