Test: Ist mein Garten schon insektenfreundlich?

Mit unserem Selbsttest können Sie schnell eine Bestandsaufnahme vornehmen: Wie sieht‘s in meinem Garten aus, was ist schon gut umgesetzt, wo kann ich noch mehr tun?
Blütenmeer im Kiesgarten. Foto: J. Fritsch
Wie bienenfreundlich ist mein Garten? Hier ein Blütenmeer im Kiesgarten. Foto: J. Fritsch

Gemeinsam blühende Flächen schaffen 

Versiegelte Flächen und aufgeräumte Gärten war gestern. Heute sollten wir umdenken. Und es tut sich was. Immer mehr Gemeinden und Städte sorgen dafür, dass auf kleinen Flächen, Verkehrskreiseln und -inseln artenreiche Blühflächen auf mageren Böden und Kies angesät werden. Initiativen wie der Wettbewerb „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ werden immer bekannter, und zahlreiche Städtepartner schließen sich ihnen an. 

Viele kleine Flächen wachsen zusammen 

Aber wer helfen will, weiß oft nicht auf Anhieb wie. Doch nach dem Motto: „Jede Blüte zählt“ kann jeder auch mit einem kleinen Beitrag viel bewirken – zum Erhalt der Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen: Der verwaiste Sandkasten kann das Nest einer neuen Wildbienen-Generation werden, jeder Kräutertopf auf dem Balkon eine weitere Nahrungsquelle. Und wer einheimische, standortangepasste Stauden und Gehölzen pflanzt, hat schon viel getan. Für alle, die wissen möchten, ob sie auf dem richtigen Weg sind, haben Mitarbeiter der Leuphana Universität Lüneburg einen Test entwickelt, der hilft, eine kurze Bestandsaufnahme bei sich durchzuführen. Daran angelehnt ist unser Fragenkatalog, den Sie hier downloaden können. Einfach ankreuzen, Punkte zählen und in der Auflösung am Ende erfahren, wie gut Ihr Garten schon ist.

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