Lichtsmog – für viele Insekten der Tod

nachts ist es bei uns zu hell - Für viel Insekten der TodDer Rückgang bei Fluginsekten ist dramatisch. Mit ein Grund ist die Lichtverschmutzung. Nachts ist es bei uns viel zu hell. Dem Lichtsmog fallen nachweislich fallen viel zu viele nachtaktiven Insekten zum Opfer. Künstliches Licht bei Nacht sollte so belastungsarm wie möglich sein: Leuchtmittel mit geringen Blau- und Ultraviolettanteilen ziehen deutlich weniger Insekten an.

Licht an ohne Schaden

In der Broschüre „Nachhaltige Beleuchtung“ des hessischen Umweltministeriums werden Hinweise für Industrie und Gewerbe gegeben:

  • Künstliches Licht nur bei Nacht, wenn es unbedingt notwendig ist. Insbesondere naturnahe Bereiche besser nicht beleuchten.
  • Licht mithilfe von voll abgeschirmten Leuchten nur dorthin lenken, wo es benötigt wird, z. B. nur auf die Verkehrsfläche.
  • Die Lichtmenge möglichst gering halten: Oft reichen wenige Lux, wenn gleichmäßig ausgeleuchtet wird.
  • Licht nur bei Bedarf einschalten: Helfen können Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder.
  • Weißes Licht mit möglichst wenig Blauanteil nutzen. Warmweiß und gelbes mit einer Farbtemperatur von unter 2700 Kelvin (K) und nicht über 3000 K einsetzen.

Nachhaltige Aussenbeleuchtung

Tipps gibts vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:

Broschüre Nachhaltige Außenbeleuchtung

Mehr zur Lichtverschmutzung vom
Max-Planck-Institut für Astronomie

gbr/jfr